Fragen und Antworten

  • Der Therapiehund schafft eine positive und wertfreie Atmosphäre, wodurch geistige und körperliche Fähigkeiten gefördert sowie positive seelische Empfindungen verstärkt werden können.  
  • Bei der gemeinsamen Arbeit mit dem Therapiehund und dem Senior, wird jeder noch so kleine Fortschritt durch den Therapiehund belohnt. Wodurch der Anreiz bei dem Klienten steigt, weitere oder neue Ziele zu formulieren die er erreichen könnte. 
  • Die Zusammenarbeit steigert die motorische Aktivität der Senioren. Es können die Grob- und Feinmotorik sowie die Mikro- und Makrobewegungsmuster gefördert werden. 
  • Es kann das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) positiv beeinflusst werden, so können vorhandene Spasmen in den Muskeln z.B. bei einer Hemiplegie gelindert werden.  
  • Durch die ausstrahlende Ruhe und die damit einhergehende Entspannung des Seniors, kann der Blutdruck und Puls gesenkt werden.  
  • Durch den wertfreien Umgang miteinander können Ängste und Stress abgebaut werden, zum Beispiel bei psychischen Erkrankungen oder Depressionen. 
  • Der Therapiehund fördert die sozialen Kontakte untereinander und kann damit auch das Selbstwertgefühl, der Senioren steigern. 
  • In einer Therapieeinheit werden die Sinneswahrnehmungen gefördert und es werden Wärme, Nähe und Geborgenheit vermittelt. Es kommt zu einer Oxytocin (Kuschelhormon) und Endorphin-Ausschüttung, diese Hormone fördern das Glücksgefühl der Senioren. 
  • Bei an Demenzerkrankten Senioren, kann der Therapiehund, ein „Türöffner“ sein und so einen Zugang zum Menschen herstellen. Seine Erinnerungen können hervorgeholt werden und es kann die Biographiearbeit positiv fördern.  
  • Der Therapiehund kann allgemein bei der Biographiearbeit unterstützend wirken. Die Senioren bauen neue Vertrauensebenen auf und zusätzlich findet eine kommunikative Anregung statt, sodass Erinnerungen und Geschichten aus dem Leben neu erweckt werden können. Zusammen mit dem Therapiehund, werden neue Biographie Abschnitt im Leben der Senioren erschaffen. Die gemeinsamen Erinnerungen werden verknüpft und können als Kurzzeitgedächtnistraining, in Form von Bildern oder Geschichten, vertieft werden. 
  • Ein weiterer positiver Effekt des Therapiehundes liegt darin, dass er die Senioren zum Mitmachen bewegt und so andere Therapie-Einheiten positiv beeinfluss kann, wie beispielsweise die Ergo- und Physiotherapie. 

Die Senioren profitieren in mehreren Aspekten von einem Therapiehund, er stimuliert die psychischen und physischen Aktivitäten der Senioren. Er kann Krankheitsverläufe oder Folgeerscheinungen von Krankheiten positiv beeinflussen und so das Wohlbefinden der Senioren steigern. Der Therapiehund verschafft Entspannung und Ruhe, zugleich auch Aktivität und Training.

Bei einer Gruppeneinheit, fördert er die sozialen Kontakte untereinander, so dass neue Freundschaften in einem Heim entstehen können. Die Isolationsgefahr der Senioren kann minimiert werden.  Der Umgang mit einem Therapiehund sorgt für eine Oxytocin- und Endorphin-Ausschüttung, wodurch die Senioren glücklicher und entspannter Ihren Alltag erleben können.

Der Therapiehund als „Türöffner“ für neue Möglichkeiten der Zielerreichung.

In einer Einzeltherapie wird in Zusammenarbeite mit dem Therapiehund-Besitzer, ein individueller Therapieplan geschrieben, um die Ressourcen des Seniors zu fördern und verbessern. In dieser Zusammenarbeit, kann punktuell auf die Beschwerden des Seniors eingegangen werden und er hat die Möglichkeit sich zusammen mit dem Hund, auf seine Therapieeinheit zu konzentrieren.

Die Direktion des Pflegeheims muss grundsätzlich der Tiergestützten Therapie zustimmen. Es muss ein Raum zur Verfügung gestellt werden, in dem die Therapie-Einheit stattfinden kann. Zu beachten ist das der Raum groß genug sein muss, für eine Gruppengröße von ca. 6-7 Senioren und der Raum sollte einen Platz für den Hund gewährleistet, wenn dieser Ruhe benötigt. Dieser Raum sollte nicht bei der Küche oder dem Speisesaal des Pflegeheims liegen. Zusätzlich zum Raum, muss es eine Einverständniserklärung vom Direktor sowie von jedem einzelnen Bewohner, der an der Tiergestützten Therapie teilnimmt, geben.

Die Senioren müssen Einwilligungsfähig sein, sollte dieses verbal nicht möglich sein, kann die Einwilligung auch durch Gestik und Mimik geäußert werden. Die Senioren dürfen keine Hundehaarallergie haben und sollten dieses vorher schriftlich bestätigen. Desweitern müssen die Senioren frei von ansteckenden Krankheiten sein, um eine Übertragung auf oder Weitergabe durch den Hund, zu vermeiden. Die Senioren sollten keine offenen Wunden haben, wegen der Infektionsgefahr.

Der Therapiehund besitzt ein menschenorientiertes, offenes und freundliches Wesen. Er hat einen positiven Charakter und lässt sich gerne anfassen. Er kennt den Umgang mit Senioren sowie mit deren Hilfsmitteln, wie Rollstühle oder Rollatoren. Er verfügt über eine gute Grundgehorsamkeit sowie Bindung zum Besitzer und wurde gut sozialisiert im Umgang mit Menschen und Tieren. Er ist aggressionsarm und nicht bellfreudig.

Rücksichtnahme zum Schutz des Hundes und ein artgerechter Umgang mit dem Hund ist mir bei einem Einsatz in einer Therapiestunde wichtig. Darum ermögliche ich das Arbeiten nur in kleinen, überschaubaren Gruppen von maximal sechs Bewohnern. So kann ich auch darauf achten, dass der Hund bei versehentlichen Übergriffen seitens der Bewohner seinen nötigen Schutz bekommt. Ein artgerechter Umgang mit dem Hund kann somit jederzeit gewährleistet werden. Auch ein Hund hat mal einen schlechten Tag und muss sich zurückziehen können. Ggf. fällt die Stunde aus oder findet ohne den Hund statt. Desweiter haben wir immer einen festen Platz im Raum vorgesehen, wo sich der Hund gegebenenfalls mal auf seine Decke zurückziehen kann und in Ruhe gelassen wird.

  • Der Therapiehund sorgt für eine verstärkte Sozialbindung zwischen den Senioren und eröffnet somit die Möglichkeit neue und festere Kontakte zuknüpfen.
  • Er sorgt für eine Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten und bringt Freude wieder zu kommunizieren.
  • Er wirkt ermutigend und positiv verstärkend auf die Senioren ein.
  • Die Motivation Ziele zu formulieren und daran zu arbeiten wird durch Einsatz des Therapiehundes gesteigert.
  • Durch die Ziel Erreichung verbessert sich entsprechend, das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein der Senioren.
  • Der Therapiehund kann wie ein „Türöffner“ wirken, bei verschlossenen oder verängstigten Senioren.
  • Durch die wertfreie Haltung des Hundes gegenüber den Senioren, öffnen sich die Senioren und bauen Kontakt zu dem Hund auf und dann auch zum Besitzer.
  • Die motorischen Fähigkeiten der Senioren, werden wieder angeregt durch Streichel- und Spieleinheiten mit dem Hund.
  • Die Basteleinheiten sorgen für eine Verbesserung der Grob- und Feinmotorik. Zusätzlich kann die Kreativität gefördert werden und Biographiebezogen erreicht man eine Gedächtnisförderung, der Senioren.
  • Durch gemeinsame Spaziergänge schafft man eine gute Mobilisation der Senioren und vereint gleich mehrere prophylaktische Maßnahmen. Das Geh-Tempo gibt der Senior vor und der Hund passt sich entsprechend an, so dass der Spaziergang allen Freude bereitet.
  • Durch die Streichel- und Spieleinheiten kommt es bei den Senioren zur Oxytocin- und Endorphin-Ausschüttung, was das Wohlbefinden und die Glücksgefühle fördert.
  • Zum Abschluss einer Einheit verschafft der Therapiehund durch Kuscheln oder Streicheln, eine entspannte Abschluss Atmosphäre, die zu einem positiven Verlassen der Sitzung führt.

Der Therapiehund schafft eine liebevolle und wertfreie Umgebung, wodurch die Senioren authentisch sein können. Sie spüren, dass der Hund sich auf Sie einstellt, so dass sie sich selber in den Mittelpunkt stellen können. Die Rolle des Therapiehundes ist es, dabei eine lockere Stimmung zu schaffen und eine entspannte Atmosphäre. Er soll die Senioren ermutigen mitzumachen und sich selber zu öffnen. Der Therapiehund zeigt immer eine authentische Reaktion auf die Senioren und spielt nicht vor. Der Therapiehund ist der „Türöffner“ und schafft es so die Motivation zu steigern. Durch die Streichel- und Kuscheleinheiten erfährt der Senior Zärtlichkeit und Nähe, grade in schwierigen Zeiten wie Corona ist das sehr wichtig geworden, da Nähe seltener geworden ist.

Zu beachten ist natürlich dabei, dass der Therapiehund nur eine Unterstützung ist und keine ganzheitliche Therapie ersetzen kann. Der Therapiehund kommt nur intervallartig zum Einsatz und für feste Zeitfenster. Der Therapiehund benötigt auch seine Ruhepausen und Erholungsphasen, wie wir auch von der Arbeit. Bei einer Gruppen-Einheit spielt die Größe der Gruppe eine unglaublich wichtige Rolle. Damit es zu keiner Überforderung des Therapiehundes kommt, beträgt die Gruppengröße max. 6 Bewohner.

Pino wurde und wird mittels positiver Verstärkung ausgebildet und erzogen. Pino absolviert seit September 2020 eine Ausbildung zum Therapiehund gemeinsam mit mir, Dido-Joy Schülke. Pino ist in seinem Charakter offen und freundlich gegenüber Menschen, aller Altersstufen. Im Umgang mit Menschen zeigt Pino sein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Pino hat schon in junge Jahre positive Erfahrung im Umgang mit Demenzerkranken, präfinalen und Schlaganfall Menschen gesammelt.

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